Aktuelles der Handball-Abteilung

25.11.2018

„High noon in Hero Hill“: Zu etwas gewöhnungsbedürftiger Uhrzeit (Anpfiff: 12.00 Uhr!) empfingen die Handballerinnen des Tuspo Heroldsberg die HG Ansbach zum Spitzenspiel der beiden bislang mit den wenigsten Minuspunkten belasteten Teams der Bezirksoberliga Mittelfranken – und das beinahe morgendliche Sportprogramm hat sich zumindest aus Sicht der Tuspo-Damen gelohnt, konnte man doch dem Tabellenführer aus der Bezirkshauptstadt durch ein knappes, insgesamt aber nicht unverdientes 28:27 die erste Saisonniederlage zufügen.

Der Beginn dieser spannenden und über weite Strecken auch ansehnlichen Partie gehörte allerdings der HG Ansbach, die nach zehn Minuten mit 5:2 führte. Langsam aber schwammen sich die Heroldsbergerinnen frei, nutzten immer konsequenter den Raum, den ihnen die Gästeabwehr gewährte, und lagen in der 22. Minute beim 9:8 erstmals in Front. Auch eine Auszeit der HG konnte den Tuspo-Schwung in dieser besten Heroldsberger Phase nicht bremsen – im Gegenteil: Kurz vor dem Seitenwechsel stand es 13:9, und mit einer Drei-Tore-Führung für die Heimmannschaft ging es in die Kabine.

Mit dem gleichen Engagement traten die Tuspo-Damen nach der Halbzeit zunächst auf und hielten die HG Ansbach auch nach 40 Minuten noch auf Distanz (19:16). Dann jedoch schlichen sich einige Fehler ins Heroldsberger Spiel, und die Gäste konnten zum 23:23 ausgleichen (50. Minute). Aber noch waren nicht alle Pfeile aus dem Heroldsberger Köcher verbraucht: Zwei gehaltene Siebenmeter der Gäste und ein etwas glücklich zustande gekommener Gegenstoß sorgten abermals für eine Heroldsberger 28:25-Führung (58.), womit die Begegnung entschieden war und die zwei Zähler auf dem Tuspo-Konto gutgeschrieben werden konnten.

 Nach Verlustpunkten stehen die Heroldsbergerinnen nun am besten von allen BOL-Mannschaften da, wenngleich Ansbach aufgrund des verlegten Tuspo-Spiels in Roßtal (neuer Termin: 27.2.2019) immer noch auf Rang 1 geführt wird. Diese gute Ausgangsposition nun zu verteidigen, wird das vordringliche Ziel der restlichen drei Partien vor Weihnachten werden – und dass das schwer genug werden wird, zeigt allein die Tatsache, dass der nächste Gegner SpV Mögeldorf (Anpfiff am kommenden Samstag, 1.12., um 17.00 Uhr in der Gründlachhalle) bislang auswärts überhaupt noch keinen Punkt abgegeben hat.

Tuspo: Lena Falkner, Michelle Grimm (Tor); Maren Kernstock, Tina Bothe (3), Ella Distel (1/1), Sabine Ehler (4/1), Christina Bittner (9), Ellena von Papp (6), Lea Lehmann (1), Ribana Werner, Alicia Heckel, Sandra Dummert, Kerstin Dummert (4)
Tore für Ansbach: Anna-Lena Kaiser (6), Lena Engert (6/5), Eva-Maria Kaiser (5), Carolin Geißler (3), Carina Wimmer (3), Christina Nill (2), Eva-Maria Uhl (1), Charlotte Merkel (1)

Schiedsrichter: Geck / Sluik (SC 04 Schwabach) Zeitstrafen: Tuspo 4 (Bittner 2, Bothe, K. Dummert) – Ansbach 3 (Engert, Wimmer, Merkel)
Siebenmeter: Tuspo 3/2 – Ansbach 7/5.

 

10.11.2018

„Man kann gegen einen Tabellenletzten auch schlechter aussehen“, war nach dem klaren 38:21-Heimsieg der Handballerinnen des Tuspo Heroldsberg gegen die SG Altenfurt / Feucht in der Gründlachhalle zu hören – und dieser Kommentar fasst die (zumindest aus Heroldsberger Sicht) kurzweiligen 60 Minuten recht treffend zusammen.

Nach fünf Minuten führten die Tuspo-Damen bereits mit 5:0, was beweist, dass man die vorhandenen Ausfälle nicht als Entschuldigung hernehmen wollte, sondern konzentriert, aufmerksam und vor allem in der Offensive konsequent zu Werke gehen wollte. Dieses Vorhaben wurde auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte umgesetzt, auch wenn man den Gästen hin und wieder viel Platz gewährte, um zu eigenen Torerfolgen zu gelangen. Folgerichtig ging es mit einem deutlichen 18:10-Vorsprung für den Tuspo in die Kabinen.

Die Pause tat dann der Heroldsberger Spielfreude keinen Abbruch – im Gegenteil: Gestützt auf eine nun sicherere Abwehr und eine gute Torhüterleistung konnten die Tuspo-Damen etliche Konter fahren und das Ergebnis auf 26:11 (39. Minute) schrauben. Der Rest der Partie war Schaulaufen; am bislang höchsten Tuspo-Sieg der Saison gab es keinen Zweifel mehr, und er fiel mit 17 Toren Differenz sehr klar aus.

Nicht jeder Gegner wird den Heroldsbergerinnen das Torewerfen so leicht machen wie das Schlusslicht SG Altenfurt / Feucht; aber erfreulich war, dass die Tuspo-Damen nach zuletzt gelegentlich etwas verkrampften Auftritten offensichtlich wieder Spaß am Spiel gefunden haben – was für die anstehenden „schwereren Brocken“ TSV Roßtal (auswärts am 18.11.) und vor allem HG Ansbach (nächstes Heimspiel am 25.11. um 12.00 Uhr) eine ganz gute Voraussetzung sein sollte

Tuspo: Lena Falkner, Michelle Grimm (Tor); Maren Kernstock (3), Tina Bothe (8), Ella Distel (4/1), Sabine Ehler (3/1), Christina Bittner (11), Lea Lehmann, Ribana Werner (4), Eva Hofmann (1), Alicia Heckel (1), Sandra Dummert (3).
Tore für Altenfurt / Feucht: Tatjana Beyer (8), Julia Roth (4), Nadine Müller (3), Stefanie Schmidt (3/1), Annika Friedrichs (2), Larissa Haaf (1).

Schiedsrichter: Noll (SG Kernfranken)
Zeitstrafen: Tuspo 3 (Heckel 2, Ehler) – Altenfurt / Feucht 3 (Roth 2, Friedrichs)
Siebenmeter: Tuspo 3/2 – Altenfurt / Feucht 5/1.

 

28.10.2018

Am vergangenen Sonntag war die zweite Damenmannschaft des Post SV Nürnberg zu Gast in der Gründlachhalle. Die erste Mannschaft der Gäste gut kennend, waren die Damen des Tuspo Heroldsberg gespannt, bekannte Gesichter wiederzusehen und neugierig auf das Spiel.

Nach dem unglücklich verlaufenen Spiel gegen den TSV Wendelstein wurde die darauf folgende Trainingswoche genutzt, um die Unstimmigkeiten aufzuarbeiten und besonders die Zusammenarbeit in der Defensive wieder zu stärken. Die Tuspo-Damen nahmen sich vor, konzentriert und motiviert das Spiel zu bestreiten, um damit vor allem technische Fehler zu vermeiden und eine bessere Chancenverwertung an den Tag zu legen. Dies gelang zunächst auch. Sicher legte die Heimmannschaft mit einem 7:3 in den ersten zwölf Minuten vor – vielleicht jedoch etwas beflügelt von diesem guten Start, verfielen die Gastgeberinnen doch wieder in alte Muster, ließen die Post herankommen und bis zur Halbzeit sogar mit einem Tor in Führung gehen.

In der Halbzeitpause hat dann das Trainerduo Kittler/ Kreuzer dafür gesorgt, den Fokus wieder auf die wesentlichen Dinge zu legen und den Spielerinnen deutlich aufgezeigt, was sie in den zweiten 30 Minuten besser machen müssen. Dies nahmen sich die Tuspo-Damen zu Herzen und mit neuer Motivation gestärkt kamen sie zurück aufs Spielfeld. Durch eine kompakte Abwehrarbeit konnte die Mannschaft die herausragende Leistung der Torhüterin Lena Falkner unterstreichen und mit immer wieder schönen Spielhandlungen im Angriff eine Elf-Tore-Führung ausspielen. Somit war das Spiel in der 53. Minute entschieden und die Notwendigkeit, den Druck weiterhin so hoch zu halten, nicht mehr zwingend gegeben. Man ließ noch einmal die Gäste zum Zug kommen, und so endete das Spiel mit 27:20 für den Tuspo Heroldsberg.

Zufrieden geht die Mannschaft aus diesem Spiel heraus und nimmt sich vor, die positiven Aspekte nächsten Samstag mit nach Rothenburg zu nehmen und dort genauso weiterzuführen. Lediglich die schwache 7-Meter-Ausbeute (nur 3 von 7 fanden den Weg ins Tor!) sollte die Mannschaft zuhause lassen.

Für den Tuspo spielten: Falkner, Kernstock (1), Bothe, Distel (4/3), Ehler (1), Bittner (6), von Papp (8), Grimm, Lehmann (2), Werner, Hofmann, Heckel (2), Dummert S (1)., Dummert K. (2)

 

03.11.2018

Das wäre eine betrübliche, quälend lange Heimfahrt geworden… – „Wäre, wäre, Fahrradkette“ (Dr. phil. L. Matthäus) – wenn die Handball-Damen des Tuspo Heroldsberg von ihrem Gastspiel beim TSV Rothenburg nicht mit einem blauen Auge davongekommen wären und einen knappen 22:21-Sieg erringen hätten können, sondern den Rothenburgerinnen, die deutlich besser auftraten, als ihr Tabellenstand vermuten lässt, unterlegen wären, was durchaus im Bereich des Möglichen gelegen hätte.

Genug der Konjunktive! Natürlich ist es ein glücklicher Sieg für die Heroldsbergerinnen, wenn man mit einem Tor gewinnt; natürlich ist der Sieg insbesondere nach der wenig ansehnlichen zweiten Halbzeit, in der die klare Linie im Angriffsspiel phasenweise völlig verloren ging, eventuell auch ein wenig unverdient – aber genauso kann man von einem gerechtfertigten Erfolg sprechen, wenn man die überlegen geführten ersten 30 Minuten betrachtet, in denen in erster Linie eine mangelhafte Chancenverwertung eine höhere Tuspo-Führung verhinderte; und ebenso verdient ist der doppelte Punktgewinn, wenn man den unermüdlichen Einsatz in der Defensive als Kriterium heranzieht.

Wie dem auch sei: Der Pessimist mag nach einem solchen Spiel das Glas als halbleer erachten und mit Recht auf die zahlreichen Ballverluste verweisen; der Optimist sieht das Glas als halbvoll an und blickt auf die Tabelle, wo die Tuspo-Damen mit nunmehr 8:2 Punkten auf Rang 3 geführt werden. Gelegenheit, diese Bilanz weiter auszubauen, besteht am kommenden Samstag (10.11.), wenn um 18.00 Uhr die SG Altenfurt / Feucht in der Gründlachhalle gastiert.

Tuspo: Lena Falkner, Michelle Grimm (Tor); Maren Kernstock, Tina Bothe (3), Ella Distel (4/2), Sabine Ehler (2), Ellena von Papp (5), Lea Lehmann (4), Ribana Werner, Eva Hofmann (1), Alicia Heckel (1), Sandra Dummert, Kerstin Dummert (2).

Tore für Rothenburg: Julia Riedel (6), Esther Noack (5), Tina Bohmann (3), Lucy Hörner (3/1), Lisa Hufnagel (3/2), Katharina Reichenbach (1). Schiedsrichter: Smuda (TSV Altenberg) Zeitstrafen: Rothenburg 2 (Marincic, Bohmann) – Tuspo 1 (Bothe)

Siebenmeter: Rothenburg 4/3 – Tuspo 4/2

 

21.10.2018

Am vergangenen Sonntag trafen sich die beiden Damenmannschaften des Tuspo Heroldsberg und des TSV Wendelstein zum „Spitzenspiel“ in der dortigen Gymnasiumhalle. Freilich war die Tabelle bis dahin wenig aussagekräftig, waren doch erst zwei bzw. drei Spiele absolviert.

Bis zum 2:2 verlief die Partie ausgeglichen. Was dann passierte, war jedoch nach dem guten Spiel der Vorwoche gegen die HG Zirndorf, kaum zu erklären. Im Angriff wurde auf Seiten der Heroldsbergerinnen der Ball regelrecht weggeworfen und den Gegnerinnen so der Weg zu einfachen Toren geöffnet. In der Abwehr stand man viel zu häufig 1:1 und nicht im Verbund, was zur Folge hatte, dass die Heimmannschaft auf 10:5 davonziehen konnten. Beim 13:7 auf der Anzeigetafel sah sich das Trainergespann Kittler/Kreuzer gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Diese zeigte auch gleich ihre Wirkung und man konnte sich bis auf drei Tore herankämpfen (14:11). Beim Stand von 15:11 wurden schließlich die Seiten gewechselt.

In der Halbzeitansprache wurde klar formuliert, in der Abwehr kompakter zu stehen (gegen Zirndorf hatte man in 60 Minuten lediglich 16 Tore kassiert!!!) und die technischen Fehler zu minimieren. Dass vier Tore im Handball nichts bedeuten, war zudem jeder Spielerin klar. Nach Beginn der zweiten Hälfte wurden zwei Zeitstrafen der Wendelsteiner Damen konsequent genutzt und in der 43. Minute gelang schließlich der Anschlusstreffer zum 18:17. Doch postwendend wurde Abwehrchefin Kerstin Dummert mit einer roten Karte bestraft, obwohl sie die Gegenspielerin beim Gegenstoß mit erhobenen Händen lediglich begleitete. Aufgrund dieser Unterzahl fing man sich zwei Tore in Folge ein und auch der Anschlusstreffer wollte dann nicht mehr fallen. Letztendlich unterlag man mit 25:22.

Nun heißt es Mund abputzen und weiter machen! Die Chance zu zeigen, dass man es besser kann, bekommen die Heroldsbergerinnen am kommenden Sonntag zuhause gegen den Aufsteiger Post SV II. Diese starteten gut in die Saison und stehen mit 4:4 Punkten nur zwei Plätze hinter den Tuspo Damen. Hoffentlich können die Heroldsbergerinnen dann auch wieder auf Rückraum-Ass Tina Bothe setzen, welche am Sonntag krankheitsbedingt passen musste.

Für den Tuspo spielten: Falkner, Kernstock, Distel (2), Ehler (2), Bittner (7), von Papp (3/1), Frieser, Grimm, Lehmann, Werner, Hofmann (4), Heckel (2/1), Dummert S., Dummert K. (2)

 

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