Aktuelles der Handball-Abteilung

Die Heroldsberger Damen machten einen kleinen Ausflug ins benachbarte Eckental. Die spielfreie Pause aufgrund der Handball WM der Frauen wurde für spezielle Trainingsinhalte genutzt und das wollte man in einem Freundschaftsspiel gegen einen adäquaten Gegner nutzen. Eckental, bestückt mit vielen ehemaligen Heroldsberger Damen sowie einer Torhüterin die auch schon bei den Clubdamen zwischen den Pfosten stand, ist derzeitiger Tabellenführer in der Bezirksliga West mit zu null Punkten. Und so präsentierte sich die Mannschaft dann auch. Schnelle Gegenstöße, eine agile Abwehr und im Positionsangriff ließen sie die Heroldsberger Abwehr mehr als einmal alt aussehen. Die ersten 20 Minuten waren geprägt von Fehlpässen, Ballverlusten im Angriff und schon klingelte es wieder. Im Gegenzug wiederrum taten sich die Damen mehr als schwer ihr eigenes Gegenstosspiel aufzuziehen. Eckental zog somit verdient von dannen, und die Heroldsberger Damen schauten etwas verwundert auf den Rückstand von bis zu 6 Toren. Im zweiten Drittel lief es dann etwas besser, auch wenn immer noch die Fehlpassquote zu hoch war. Nun stellte Eckental auf eine 5:1 Abwehr um womit die Hero-Damen schon immer Schwierigkeiten hatten, aber sie fanden dann doch die eine oder andere gute Lösung. Schön war es, dass man auch die A Jugendspielerinnen einsetzen konnte, und sie zeigten sehr gute Ansätze im Angriff wie auch in der Abwehr. Dennoch war die Abwehr das eine oder andere Mal zu unsortiert, wurde überlaufen, oder sie schaute schlichtweg zu, als die Außenspielerin im Bogen Anlauf nahm und aus dem Rückraum unbehelligt erfolgreich abschließen konnte. Im letzten Drittel zeigt sich aber dann, dass die Damen sich auf ihre Ausdauer und auch auf ihren Siegeswillen verlassen konnten. Auch wenn es ‚nur‘ ein Freundschaftsspiel war, wollten sie das Spiel gewinnen und konnten bis 5 Minuten vor Spielende das Spiel drehen. Gegenstösse wurden mit Konsequenz bis zum Ende durchgeführt, in der Abwehr stand man nun stabiler und auch im Angriff gelang die eine oder andere Aktion hervorragend. Danke an Eckental, für das sehr faire Spiel auf hohem Niveau.

Am Wochenende geht es nun in die nächste Ausdauereinheit, nämlich die Weihnachtsfeier der Heroldsberger Damen, und dann beginnt schon die Rückrunde gegen Wendelstein.

 

Zum letzten Spieltag der Hinrunde trafen die Handballdamen des Tuspo Heroldsberg auf die SG Altenfurt/Feucht. Der Aufsteiger belegte bis dato mit lediglich zwei Pluspunkten den vorletzten Tabellenplatz. Dies sollte sich auch nach dem Spiel nicht ändern.

Obwohl mit lediglich zwei Auswechselspielerinnen angereist, ging es gleich gut los und die Heroldsbergerinnen konnten schnell mit 3:1 in Führung gehen. Im weiteren Angriffsspiel war man jedoch nicht konsequent genug und so konnten die Gastgeberinnen mit vier Toren in Folge die Führung übernehmen. Nach dem Anschlusstreffer des Tuspo kam es aufgrund einer fehlerhaften Eintragung im Spielbericht zu einer kleinen Unterbrechung. In dieser besannen sich die Handballdamen auf ihre alte Stärke und konnten bis zur Halbzeit auf 15:9 davonziehen.

Nach weiteren 15 Minuten war das Spiel dann zugunsten der Gäste entschieden. Die bis hierhin herausgespielte 10 Tore-Führung war zu keinem Zeitpunkt mehr gefährdet. Der Sieg hätte schlussendlich noch deutlicher ausfallen können, jedoch scheiterte man noch häufig an der gut aufgelegten Torhüterin der SG Altenfurt/Feucht. Nach drei vergebenen 7-Metern durfte sich dann Edeljoker Silja Kreuzer am nächsten 7-Meter versuchen und mit dem 30. Tor dann sogar noch einen Kasten zur Weihnachtsfeier beisteuern.

Am 16.12.2017, um 16:00 Uhr, starten die Damen des Trainergespanns Falk/Kreuzer dann in die Rückrunde beim TSV Wendelstein. Dieser machte am letzten Spieltag mit einer knappen Niederlage (24:27) gegen den Ligaprimus Post SV auf sich aufmerksam.

Es spielten: L. Falkner, M. Grimm, Tina Bothe (6), S. Ehler (1), C. Bittner (8), S. Kreuzer (1), E. Hofmann (1), A. Heckel (2), S. Dummert (1), K. Dummert (11).

 

Sonntag, 12.11.2017

Die Damen von TuSpo Heroldsberg gastierten am Sonntagabend beim TV Roßtal. In diesem Spiel waren die Heroldsbergerinnen tabellarisch klarer Favorit, doch auf Grund einiger verletzungs-und krankheitsbedingter Ausfälle durfte man die Heimmannschaft nicht unterschätzen. Mit dieser Einstellung ging man auch von Beginn an in die Partie. Hoch konzentriert und mit einer stabilen Abwehrleistung schaffte man es dadurch rasch einen 2:6 Vorsprung herauszuspielen. Besonders Tina Bothe konnte in den Anfangsminuten mit guten Rückraumwürfen überzeugen. Auch in den Folgeminuten konnten sich die Roßtaler nicht auf die gute Mannschaftsleistung der TuSpo Spielerinnen einstellen und man baute die Führung kontinuierlich aus. Die Roßtalerinnen schafften es zu keiner Zeit der ersten Halbzeit wieder heranzukommen. So ging es mit einem Spielstand von 11:21 in die Halbzeitpause.

In der Halbzeit warnte Trainerin Angelika Falk davor, den Gegner weiter ernst zu nehmen und nicht die gleichen Konzentrationsschwächen zu zeigen, wie es in der Vergangenheit häufig der Fall war. Doch all die Warnungen halfen nichts und man konnte nicht mehr an die gute erste Halbzeitleistung anknüpfen. Auch die Heimmannschaft hat sich nochmals motiviert und wollte den Rückstand so gut wie möglich verkürzen. Der dünnbesetzte Kader der Damen aus Heroldsberg war in der zweiten Halbzeit deutlich anzumerken, so gelang es den Roßtalerinnen über einfache Gegenstoßtore zum Erfolg zu kommen. Die konditionelle Schwächephase war auch im Angriffsspiel zu merken. So blieb die letzte Wurfkonzentration aus und man leistete sich immer wieder technische Fehler. Aufgrund dieser Umstände gelang es den Roßtalerinnen schließlich auch, sich auf ein 20:25 heranzuspielen. Bis zum Ende des Spiels fingen sich allerdings die TuSpo Damen wieder und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. So endete das Spiel mit 23:30.

In einem zu keinem Zeitpunkt engem Spiel war insbesondere die erste Halbzeit ausschlaggebend, dass die Heroldsbergerinnen mit einem 7-Tore Unterschied gewannen. Aus dem guten Mannschaftskollektiv stach allen voran im Angriff Kerstin Dummert heraus, die 13 Tore erzielte.

Die starke Leistung in der ersten Halbzeit macht Hoffnung für die kommenden Spiele. Vor allem das Nächste gegen den HG Ansbach muss man genauso konzentriert angehen, um sich Siegchancen zu erhoffen. In diesem Topspiel darf man sich zudem einen solchen Leistungseinbruch nicht erlauben wie es in Roßtal der Fall war. Mit einer engagierten Trainingswoche werden sich die TuSpo Damen auf das kommende Wochenende einstellen, um die vorhandenen Fehler abstellen zu können.

TuSpo Heroldsberg: Falkner(TW), Grimm(TW), Kernstock(2), Bothe(5),Ehler(5/2), Lehmann(2),Kreuzer, Hofmann(1), Heckel, Dummert S.(2), Dummert K.(13)

Samstag, 18.11.2017

Bei dem Spiel der Damen gegen HG Ansbach handelte es sich schon fast um ein Spitzenspiel und umso größer war einerseits die Aufregung andererseits auch der Wille, die Punkte unbedingt zu holen!

Die Heroldsbergerinnen sicherten sich das erste Tor der Partie durch Stefanie Höcht im ersten Angriff mit einer komplett neuen Aufstellung: Statt dem Torwart kam ein siebter Feldspieler zum Einsatz. Das Angriffsspiel klappte gut, doch nach dem zweiten Wurf der Ansbacher Mädels aufs leere Tor stellten die Heroldsbergerinnen um und Lena Falkner ins Tor. Bis zum 6:5 in der 11. Minute ging es immer hin und her, als aber der Ausgleich zum 6:6 durch einen Siebenmeter, nach einer Zeitstrafe für Tiffany Heydrich, erfolgte verlor der Tuspo die Chance auf eine erneute Führung. Die Ansbacher gingen von da an mit fünf Toren in Führung und obwohl unsere Damen noch einmal auf zwei Tore rankamen mussten sie die erste Halbzeit leider mit einem 12:15 beenden.

In der Pause entschied man sich nun noch mehr anzustrengen und vor allem die Chancen auch zu verwerten, denn das Hauptproblem schien die Trefferquote. So waren sich alle einig: Drei Tore sind nichts und die Tuspo Damen können das locker schaffen.

Tatsächlich gingen die ersten zwei Treffer ins Ansbacher Tor und so sah die Sache schon etwas anders aus. Erst in der 34. Minute gelang den Ansbacher Damen das erste Tor, ab da waren sie aber wieder voll dabei und so war es sehr schwierig für Heroldsberg aufzuholen. Immer mal wieder kämpften sie sich auf ein Tor heran, doch ein Ausgleich blieb aus. Erst durch einen Siebenmeter in der 58. Minute konnte Kerstin Dummert den Ausgleich erzielen und so stand es 2,5 Minuten vor Ende 25:25. Durch eine Zeitstrafe für die Trainerbank waren die Heroldsbergerinnen allerdings in Unterzahl, trotzdem spielten sie im Angriff wieder in der Anfangskonstellation mit sieben Feldspielern und ohne Torwart. So gelang es ihnen auch endlich in Führung zu gehen. Nach einer Auszeit der Gäste glichen diese wieder aus und die letzte Minute war angelaufen. Spannender hätte es für die Zuschauer nicht sein können.

Nach einem Angriff der Gastgeber ohne Tor wollten die Ansbacher mit einem Konter auf das leere Tor ansetzen und eine Spielerin wurde dabei noch in der eigenen Hälfte gefoult. Die Schiedsrichter entschieden auf Siebenmeter für Ansbach, wobei die Begründung nicht ganz nachvollziehbar schien. So waren die Ansbacher mit 26:27 wieder vorne und auch die Zeitstrafe gegen Ansbach nach Abpfiff der Partie nütze den Heroldsberger Damen leider nichts mehr. Ob nun der Sieg von Ansbach auf Schiedsrichters Kappe geht bleibt die Frage, aber Tatsache ist, dass die Heroldsbergerinnen sich toll zurück gekämpft haben!

Für Heroldsberg spielten: Michelle Grimm (TW), Lena Falkner (TW), Tina Bothe (2), Ella Distel (1/1), Sabine Ehler (1), Stefanie Höcht (3), Ribana Werner (1), Eva Hofmann, Tiffany Heydrich (6), Alicia Heckel (4), Sandra Dummert, Kerstin Dummert (6/1)

Trainerinnen: Silja Kreuzer, Angelika Falk

Die Vorgaben für das Spiel am Wochenende waren klar: endlich mal wieder locker und befreit aufspielen, zeigen was man kann und Inhalte des Trainings im Spiel umsetzen. Dies klappte dann auch so hervorragend, dass man die Gegnerinnen mit einer herben Niederlage nach Hause schickte.

Die Heroldsbergerinnen begannen gleich stark im Angriff. Elena von Papp fand sofort die Lücken in der Fürther Abwehr und konnte die ersten drei Tore für die Heimmannschaft markieren. Lediglich in der eigenen Abwehr schwächelte man die ersten fünf Minuten und ließ zwei einfache Tore der Gäste zu, welche auf 3:2 verkürzen konnten. Danach spielten aber nur noch die Tuspo Damen. Über 12:5 konnte man bis zur Halbzeit auf 19:7 davonziehen. Schon hier wurden die von Trainerin Angelika Falk geforderten Durchbrüche sehr gut umgesetzt und in der Abwehr die Gegenspielerinnen konsequenter angegangen, als noch im Spiel gegen Flügelrad.

Nach einer kurzen Schwächephase nach der Halbzeitpause mit einigen technischen Fehlern auf der Heimseite, fand man jedoch umgehend zur alten Stärke zurück und konnte die ersatzgeschwächten Fürtherinnen immer wieder gekonnt ausspielen. Aus einer stabilen Abwehr heraus wurde das Gegenstoßkonzept gut umgesetzt und Tiffy Heydrich wurde auf beiden Außenbahnen gekonnt in Szene gesetzt. Aufgrund der immer weiter steigenden Führung der Tuspo Damen konnte auch viel Neues ausprobiert werden und einige Spielerinnen auf ungewohnten Positionen eingesetzt werden.

Letztendlich konnten sich fast alle Heroldsbergerinnen in die Torschützenliste eintragen und sich über Getränke und Brotzeit dank des 30. und 40. Tores freuen. Weiter anzumerken ist, dass die Fürtherinnen trotz der hohen Niederlage zu jeder Zeit gute Laune auf dem Spielfeld hatten und sich nicht den Spaß am Sport vermiesen ließen.

Es spielten: L. Falkner, M. Kernstock (1), T. Bothe (4), S. Ehler (6), E. von Papp (7), S. Höcht (4), M. Grimm, L. Lehmann (2), R. Werner (3), E. Hofmann (3), T. Heydrich (8), S. Dummert, K. Dummert (6).

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Termine Handball

16. Dez 2017
20:00 Uhr
HSG – HSG Fichtelgebirge (in Lauf-Haberloh)
17. Dez 2017
10:00 Uhr
wD – SG Kernfranken (in Heroldsberg)
14. Jan 2018
11:00 Uhr
wC – SC Vöhringen (in Heroldsberg)
20. Jan 2018
13:30 Uhr
wD – SpV Mögeldorf (in Heroldsberg)
20. Jan 2018
15:00 Uhr
Damen – TSV Altenberg (in Heroldsberg)



Der Tuspo Heroldsberg dankt seinen Sponsoren für die Unterstützung... smile